|
Marketing
ist
bei der Stadtverwaltung schon seit Jahren kein Fremdwort mehr, sondern
wird konsequent angewendet. Dabei ist jedoch oberste Prämisse, daß die
Ursprünglichkeit bewahrt bleibt, auch das Ars Vivendi, die italienischen
Gastronomie und Gastfreundschaft. Dennoch kann sich der Gastgeber auf
die Ansprüche und Erwartungen seiner Gäste einstellen, das heißt hier
in Cattolica: weniger Autos in den Straßen, neue und farbenfrohe Strandeinrichtungen,
große Plätze und eine ausgedehnte Fußgängerzone, Shopping Center und
auch Edelboutiquen, Theater und Arena, ein Themenpark, mannigfaltige
Sport- und sonstige Freizeiteinrichtungen, ein zusätzlicher neuer Yachthafen,
viele Veranstaltungen nicht nur im Sommer, sondern auch während der
übrigen Zeit.
So findet der Gast eben nicht nur Strand, Meer und Sonne, wie sonst
fast überall an den Küsten des Mittelmeers, sondern eben sehr viel mehr,
was gerade vom deutschen Gast in einem Urlaub auch außerhalb der Hochsaison
und bei vielleicht nicht so schönem Wetter erwartet wird. Cattolica
wird und wurde mit diesen vielen Einrichtungen und Events immer mehr
zu einem Urlaubsort für das ganze Jahr, schon jetzt sind viele Hotels
ganzjährig geöffnet. Nicht der Gast muß sich dem Urlaubsort anpassen,
sondern der Urlaubsort bietet das, was der Gast erwartet und wünscht.
| Dieses Marketing und diese Weitsicht hat Cattolica vor allem seinem
Bürgermeister Dott. Gian Franco Micucci
zu verdanken, der in den letzten acht Jahren unermüdlich für seine
Mitbürger tätig war und der am 13. Juni 1999 mit einer überwältigenden
Mehrheit von 67,14 % wiedergewählt wurde, um seine erfolgreiche
Arbeit, die den Bürgern von Cattolica Wohlstand und Ansehen brachte,
weiter fortzusetzen. |
 |
Themenpark
"Parco Le Navi"
Bestes Beispiel dafür, wie man alte Werte erhalten und neu nutzen kann.
1934 entstanden an der Nordgrenze von Cattolica direkt am Strand eine
Reihe von schiffsähnlichen Gebäuden als Ferienunterkunft für Kinder,
nicht nur für die damalige Zeit eine futuristische Architektur. Nach
dem Krieg wurden die Gebäude meist für Kinder und Jugendliche als Feriendomizil
genutzt, blieben jedoch später ungenutzt als eine Generalsanierung notwendig
wurde, das Ensemble steht unter Denkmalschutz. Nun entsteht hier, abseits
des Badestrandes und der Hotels, auf einem Gelände von 10 Hektar (davon
sind 15.000 m² überbaut) einer der größten Themenparks Italiens "Parco
Le Navi" unter dem Hauptthema "Der Mensch und das Meer" als sogenannte
"Edutainment-Einrichtung" (education and entertainment). Der "Parco
Le Navi" kann sich dann mit den bereits in Italien bestehenden Parks
wie "Gardaland" am Gardasee, "Acquario" in Genua und "Italia in Miniatura"
bei Rimini messen.
Mit Hilfe von Aquarien, Videos und Filmen, plastischen und virtuellen
Nachbildungen, Computersimulationen, Hologrammen sowie Interaktionen
soll die Entstehungsgeschichte des Mittelmeers, die Beziehung zwischen
dem Meer und dem Menschen und das biologische Innenleben der See erlebt
werden können. Restaurants, Bars, Cafés, Buchläden und Kinderspielplatz
sind geplant.
Baubeginn ist der 7. Juni 1999. Bereits zur Saison 2000 kann der "Parco
Le Navi" seine Tätigkeit aufnehmen, die Eröffnung ist am 10. Juni 2000.
Eine Million Besucher erwartet man pro Jahr für diesen Publikumsmagneten,
der auch außerhalb der Sommersaison geöffnet ist. Man spricht von einer
saisonalen Entzerrung, ein Marketinginstrument, das langfristig das
erfolgreiche Überleben der Adria-Badeorte gewährleisten wird.
 |
Ein neuer Yachthafen
mit modernsten Einrichtungen für 300 Boote wird bis zum Jahr 2001
fertiggestellt sein, Baubeginn ist der Oktober 1999. Schon jetzt
gibt es einen älteren Yachthafen für 200 Boote sowie in der Flußmündung
einen für 150 kleine Boote. |
 |
|
Museo della Regina
Im historischen Teil von Cattolica entstand dieses Kleinod,
das in seiner 1. Etage die archäologischen Schätze birgt und
in der 2. Etage sehenswerte Stücke der zivilen Seefahrt. Am
8. April 2000 wurde das Museum in einem sorgfältig restaurierten,
alten Gebäude eröffnet. Der Eintritt ist frei.
|
 |
Weitere Einrichtungen
|